Digitalisierung verändert die Schulen und fordert heraus

Die edu-ict-Tagung  2016 hat eindrücklich aufgezeigt, wie die digitale Transformation in Gesellschaft und Wirtschaft in den letzten Jahren noch einmal deutlich an Dynamik gewonnen hat und wie die vor gut 10 Jahren mit Smartphones und Cloud-Diensten gelegten Grundlagen im Bildungsbereich langsam ihre Wirkung entfalten. Aus dem vom Referenten Sven Ruoss eindrücklich beschriebenen Digitalen Reifegrad von Erziehung und Unterricht lassen sich die enormen Herausforderungen, das Lernen, Lehren und Arbeiten unter Einbezug des digitalen Raums und des Lernortes Schule zu gestalten und die Lehrpersonen und Schulstrukturen dafür fit zu machen, erahnen. Bahnbrechende Lernlandschaften, wie sie an der  Berufsfachschule Gesundheit von Münchenstein oder an der Sekundarschule Seehalde im  zürcherischen Niederhasli gepflegt werden, sind Beispiele für den innovativen Umgang mit den Herausforderungen.  Wie bei allen Veränderungen, gibt es im Umfeld der Beteiligten Zündstoff und Widerstand.

Die Akzeptanz der Veränderungen wird erleichtert, wenn die Prozesse, Strukturen und Technologien und die menschliche Erfahrung, Lebendigkeit, Spontaneität und Kreativität ausgewogen in die Kultur der Bildungsorganisationen eingebettet sind.

In dieser Blog-Serie werden Beiträge, wie die ‚Digitale Transformation‘ an der BMS-gibb angegangen wird, veröffentlicht. Zum Gelingen dieser Transformation kann auch der Erfahrungsaustausch von Interessierten beitragen. Kommentare und Fragen sind willkommen!

 

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